Ein Kondom richtig überziehen – so geht’s

Kondome sind Barriere-Verhütungsmittel aus Latex, Polyisopren oder Polyurethan. Werden sie falsch verwendet, kann das für dich und deinen Partner das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft oder einer ernsthaften sexuell übertragbaren Infektion erhöhen.

So benutzt du ein Kondom richtig:

  • Prüfe das Haltbarkeitsdatum und öffne die Verpackung vorsichtig. Zähne oder Scheren können das Kondom beschädigen und gehören deshalb nicht an die Folie.
  • Schau nach, ob das Kondom Risse oder andere erkennbare Schäden hat.
  • Halte es so, dass der aufgerollte Rand außen und unten liegt und es sich leicht abrollen lässt.
  • Drücke das Reservoir an der Spitze mit Daumen und Zeigefinger zusammen, damit keine Luft darin bleibt. Eingeschlossene Luft kann dazu führen, dass das Kondom platzt.
  • Setze es vor dem Geschlechtsverkehr auf die Spitze des erigierten Penis. Ist der Penis nicht beschnitten, ziehe zuvor die Vorhaut zurück.
  • Halte die Spitze zusammengedrückt und rolle das Kondom über die gesamte Länge des Penis ab.
  • Hast du versucht, es verkehrt herum abzurollen, nimm ein neues Kondom. Am ersten könnten bereits Spuren von Lusttropfen haften.
  • Gib außen ein paar Tropfen Gleitgel auf Wasserbasis darauf, um die Reibung zu verringern.
  • Halte das Kondom nach dem Samenerguss fest und ziehe den Penis vorsichtig aus dem Körper deines Gegenübers, solange er noch steif ist.

Wichtig:

Bewahre Kondome nicht im Portemonnaie auf. Wärme und Reibung können sie beschädigen.

Verwende nicht mehrere Kondome gleichzeitig.

Benutze jedes Kondom nur einmal.

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